Mittwoch, 30. September 2015

Ich bin zurück

Es gibt Phasen im Leben da ist man einfach
unkreativ, einfallslos. Da geht nichts.
Stress hemmt das Ganze ungemein.
Aber dann kommt die Zeit. Da ist man inspiriert.
Sei es durch ein Lied, ein Text, ein Spruch oder ein
Bild. Aber dann passierts einfach.
Und es sprudelt einfach so aus einem raus.
Man kann es gar nicht aufhalten.
Und dann muss man es einfach nieder schreiben.
Und das mach ich jetzt.



Das war's. Der Sommer ist rum.
Man kann es gar nicht glauben.
Wie schnell manchmal die Zeit verennt.
Gerade eben ist man raus gegangen, hat
die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings
ins Gesicht scheinen lassen. Sich über die
ersten Krokusse des Jahres gefreut. Und von
einen auf den anderen Moment färbt sich
das Herbstlaub in den schönsten Orangetönen
und die Blätter fallen leise und sacht zu Boden.
Die Tage werden kürzer, die Sonne versinkt schneller
am Horizont, nachdem sie die ganze Welt den
schönsten Sonnenuntergang schenkt und alles
in orange-rötlich schimmernder Wolkenmalerei
tunkt.

Hachja, ein bisschen wehmutig bin ich ja schon.
Der Sommer war schön. Teilweise sehr warm.
Aber ich will mich nicht beklagen. Ein Sommer
ohne Wärme ist kein Sommer. Und wenn es nur
24 Grad gewesen wären, wäre ich vermutlich auch
nicht zufrieden gewesen.
Der Sommer erzählt immer seine ganz eigenen Geschichten.
Gerüche, Lieder, Bilder.
All das verbinden wir mit diesem einen Sommer.
Den Sommer 2015. Und jeder von uns hat seine
eigene kleine Sommer-2015-Geschichte.
Es wurden neue Freunde ins Herz geschlossen,
alte Freundschaften sind wieder aufgeblüht und andere
sind aus dem Leben getreten. Neue Erfahrungen wurden
gemacht. Erinnerungen. Ereignisse. Fotos.

Für mich war der Sommer 2015 ein guter Sommer.
Ein schöner Abschnitt, der nun zu Ende geht.
Und der für immer im Kopf behalten wird.

Ich bin froh, dass ich noch die letzten Sonnenstrahlen
einfangen konnte.


























Mach's gut, Sommer!




Kleine Musikinspiration:




M83- Wait

Mittwoch, 22. Juli 2015

Ja, ich will!

Nein, keine Angst ich heirate nicht!
Aber ich bin das erste Mal auf einer Hochzeit
eingeladen. Aaaaaah. Ich bin so aufgeregt.
Aber nicht nur als Gast, sondern vor allem als
Fotograf. Was eine riesen Ehre für mich ist.
Ein kleiner Lebenstraum geht damit in Erfüllung.
Ich wollte schon immer mal auf einer Hochzeit
fotografieren. Und nicht nur standesamtlich, sondern
auch kirchlich. Mit weißem Kleid und so. 
Waaaaah. Nur ein Problem.

Was zieh ich an?

Die Einladung habe ich schon vor einiger Zeit bekommen.
Hatte also genügend Zeit etwas zu suchen und zu finden.
Irgendwann vor ein paar Monaten, hab ich ein Kleid bei 
H&M gesehen. Leider viiieeel zu teuer, wenn man bedenkt,
dass man das Kleid vermutlich eh nicht allzu oft anziehen wird.
Also, 50€?! Auf keinen Fall! Auch wenn das echt schön war.
Ich, also zu Tode betrübt, suche weiter. 
Irgendwann war ich dann zufällig noch mal auf der H&M Seite.
Ok, zufällig ist jetzt nicht ganz richtig. Ich geh da eigentlich täglich
drauf, aber egal. Jedenfalls hab ich dann gesehen, dass das Kleid
runtergesetzt war. Glaube es waren 30€. Und auch noch in meiner
Größe! Ich hab also sofort zugeschlagen. Und es hat gepasst. Juhu! 
Ich glaub ich hab echt ein perfektes Kleid gefunden, genau so hab 
ich mir das vorgestellt. Das passt einfach 100 prozentig zu mir.
Hachja, Liebe auf den ersten Blick gibt es also. Auch bei Klamotten!


































Die Frisur mag ich. Also das was es eigentlich mal
werden sollte. Ich geb's zu, das mit dem Volumen hab 
ich irgendwie noch nicht so gut drauf. Aber ich habe 
ja noch ein paar Tage Zeit zum Üben.

Übrigens ist das nach ... eh ... 10 Jahre? ...
das erste Mal, dass ich keinen Seitenscheitel trage.
Ungewohnt. 























Leider verschluckt die Kamera das Make-up total.
Naja man kann es wenigstens ein bisschen erahnen.
Ein bisschen Glitzer Glitzer, bloß nicht zu viel.
Und alles in ein bisschen dezenteren Farben.
Ein Tupfer Rouge und auf den Lippen Labello.
Nein, stimmt nicht. Eigentlich von Balea.
Aber sowas gibt es ja. Labello, Zewa, Cola, Selters.
Immer die Marken nennen, die stellvertretend für
eine Sache stehen. 
Also: auf den Lippen eine Lippenpflege von 
Balea. Swirled Kisses oder sowas. Mag ich,
sogar viel lieber als Labello. Endlich mal richtige
Pflege und nicht einfach nur austrocknend.
Und schmecken tut's auch ganz gut. also nicht, dass ich das essen würde.
Ihr wisst schon.

Das mit dem unten drunter war übrigens auch so ne Sache.
Hat mir viele Nerven gekostet.
Hinten ist das nur transparent, so wie vorne.

Also die Frage: Was zieht man an?

Ganz ohne wollt ich nicht. Ne, ne. Da fühl ich mich 
nicht wohl. Aber ich wollte auch nicht, dass man irgendwelche
Träger oder sowas sieht. Habe mich dann, nach stundenlangem
Anprobieren durch die komplette Unterwäscheabteilung im H&M
also für einen hautfarbenen Balconette-BH entschieden. So ein 
unattraktives Oma-Unterwäsche-Teil. Keine Ahnung, ob das ein 
No go ist. So fühl ich mich wenigstens wohl. Und so schlimm 
sieht das auch nicht aus. 

Also, mit dem Outfit bin ich soweit erstmal zufrieden.
Bis auf die Schuhe. Die fehlen noch. Eigentlich muss man
dazu hohe Schuhe anziehen, aber hohe Schuhe? Den ganzen 
Tag auf einer Hochzeit? Als Fotograf, wenn man ständig rumrennen
muss und kaum sitzen kann? Ehhh besser nicht.

Also wieder die Frage: Was zieh ich an?

Ich habe da Sandalen im Blick. Mit so Glitzer Glitzer, aber nicht
zu viel. Oder eben so ne Mischung aus Ballerina-Loafers. 
Die sind aber schwarz und schon ziemlich abgeranzt. Weiß
nicht so ganz, ob man das tragen kann. Bequem sind sie. Aber
schwarz zu dem Kleid? Und Sandalen zu dem Kleid? 
Kann man das machen? Aaaaaaah. Frauenprobleme.
Die treiben mich in den Wahnsinn.

Nun ja, dann begebe ich mich mal auf die Suche nach Schuhen.
Hoffe ja wieder auf Liebe auf den ersten Blick.
Wünscht mir Glück!

Montag, 6. Juli 2015

Jede Menge Spaß

Ich habe ein Herz für Volksfeste.
Weiß gar nicht so genau, warum eigentlich.
Ich bin total der Schisser.
Alles was sich überschlägt, ist ohnehin
ausgeschlossen. Da kriegen mich keine zehn
Pferde rein. Ich glaube ich habe immer Angst,
davor, dass mir plötzlich schlecht wird und sich
mein kompletter Mageninhalt über die Zuschauer
unten verteilt. Um mir diese Peinlichkeit zu ersparen,
lass ich diese Fahrgeschäfte also einfach aus.
Dann bleiben eben nur noch Wildwasserbahn

wuuuuuuuuh

und "Achterbahn", wobei sich die auch wieder
nicht überschlagen darf. Ich bin also meistens
immer die Person, die sich vorne hinstellt und
die Taschen hält. Aber hey! So jemand braucht
man auch.

Trotzdem zieht es mich immer wieder dahin.
Vielleicht sind es die bunten Lichter.
Das ist immer wie so ein bisschen Weihnachten.
"Ohh!" und "Guck mal! Die Lichter!"
Abends ist das dann immer am Schönsten.
Völlig vernarrt also in das farbenprächtige
Blinken, bin ich stets auf der Suche nach dem
Objekt meiner Begierde.
Schokoäpfel. Dunkel. Zartbitter. Bitte.
Das sind die Besten. Weg mit dem fünf
Trauben ohne Erdbeeren, die auf dem Spieß
stecken und völlig überteuert verkauft werden.

Hallo, Schokoapfel! 

Und das Beste: Der kostet meistens sogar nur 1,50 €!
Nachdem ich also zehn Runden gedreht habe und alle
Preise verglichen habe, schlage ich bei dem günstigsten
Angebot zu. Preise vergleichen lohnt sich!
Ich alter Sparfuchs.

Da bleibt dann sogar noch ein bisschen Geld für
ein paar gebrannte Mandeln oder eine Runde
Geisterbahn übrig.

Hachja, ich liebe das. Vor allem im Sommer,
wenn es abends noch schön warm wird.
Und mit Freunden macht das Ganze noch doppelt
so viel Spaß.
Was gibt es besseres als die schönste Zeit in guter
Gesellschaft zu verbringen und abends mit
völlig zerzausten Haaren und pitschnassen Klamotten
nach Hause zu kommen?







Dienstag, 30. Juni 2015

Nächtliche Poesie

Ich liebe Poetry Slam. Am liebsten aber diese etwas hmm...
wie soll ich sagen? Gefühlsduseleien. So könnte man das nennen.
Schon seit längerem begebe ich mich immer mal wieder auf die
Suche nach neuen Videos von neuen Poetry Slams, um mich abends
damit sanft in den Schlaf zu wägen. Bin dann auf Julia Engelmann
gestoßen. Ich mag eigentlich keine Lyrik. Vor allem nicht "Faust"
oder sowas. Hab nur mal 'n kleinen Textausschnitt gelesen und
kein Wort verstanden. Ich muss sagen, das ist einfach nicht meine
Welt. Und meine Zeit schon gar nicht.
Ich alter Kulturbanause.

Aber Poetry Slam ist die Lyrik von heute. Gedichte, in die man sich
besser reinfühlen kann, weil sie modern sind. Als ich dann letztes Jahr
gesehen habe, dass sie ein Buch veröffentlich hat, musste ich sofort zuschlagen.
Und ich liebe es! Wer da noch nicht seine Nase reingehalten hat, sollte das
unbedingt mal tun! Und die besten Neuigkeiten: Oktober wird es ein zweites
Buch geben. Juhu! Ich freu mich! Ich bin eigentlich nicht so die Leseratte.
Ich mag keine Bücher. Ich bin da eher der Filmfanatiker. Bücher lesen dauert mir
zu lange. Ich kann keine zwei Wochen warten, um zu wissen wie die Geschichte
ausgeht. Gut, man kann natürlich Trick 17 anwenden und die letzten 4 Seiten zuerst
lesen (was ich im Übrigen auch schon das ein oder andere mal getan habe), aber
dann kann man's auch gleich lassen. Da setz ich mich doch lieber auf die
Couch oder leg mich ins Bett und schau den Film dazu. Weniger anstrengend.
Mit Bildern. Und man hat die Hände frei zum Essen.

Bücher ohne Bildern sind sowieso doof.






"Bestandsaufname - Julia Engelmann

Teil 3 von 3 - Was ich habe


...
Ich hab Augen, die alles das, was ich betrachte, auch
tatsächlich sehen,
und Beine, die manchmal tanzen, hocken oder stehen oder
tatkräftig gehen.
Ich hab Ohren, die alles das, was du sagst, ganz wörtlich
verstehen
und manchmal auch das, was du eigentlich meinst.
Ich hab Empathie, die mir wehtut, wenn irgendwer weint.
Ich hab Arme und Hände, die Dinge halten können und
dich.
Ich hab eine Mimik aus Fältchen und Muskeln und Haut
im Gesicht.
Ich hab ein Herz, das ich zu selten auf der Zunge trage, aus 
Angst, dass ich's verschlucke.
Ich habe ein Lächeln, das ziemlich gut funktioniert, aber
das ich zu selten benutzte.

Ich hab Freunde und Träume, meine Stimme und Sinne
Ich hab so viele Ideen, ich hab so viel zu geben,
ich hab so viel zu erleben, ich hab so viel zu lesen.
Ich hab Fragen, die offen sind und Haare, die offen sind,
Tränen, die Tropfen sind und ziemlich schnell trocken sind.
Ich hab sicherlich nicht allzu viel, aber doch ein bisschen Wissen,
ich hab ein Gehirn mit Synapsen, die sich stündlich 
verknüpfen.

Ich hab Vertrauen.
Vertrauen in Entwicklungen und Beziehungen und in das 
Leben an sich,
darin, dass alles seinen Grund hat, Zeit Wunden heilt, und
auch Vertrauen in mich.
Ich habe Erinnerungen.
Erinnerungen, von denen mir noch Ernte verbleibt.
Ich hab eine Meinung und Gefühle und Werte und Zeit.

Ich hab mein Leben, das endlich ist
und nicht selbstverständlich ist,
vielleicht eine Seele, die ewig beständig ist,
auch wenn der Gedanke für mich sehr befremdlich ist.
Ich hab noch was, das vergesse ich oft.
Dann muss ich mich neu besinnen -
ich hab nicht nur nichts zu verlieren, sondern so viel zu gewinnen.
Ich hab tausend Gründe zum Lachen und bloß einen zum Weinen.

Und vor allem hab ich allen Grund, glücklich zu sein."





Montag, 29. Juni 2015

Arrr ...



Heute war ich allein auf hoher See unterwegs. Um Schätze zu suchen.
 Und was soll ich sagen? Wie es sich für einen Pirat gehört, war ich erfolgreich. Arrr ...


Ok, Spaß beiseite. Ich war aber tatsächlich Schatzsuchen. Und gefühlt 
wie ein Pirat hab ich mich auch ein bisschen. Ich war auf dem Dachboden. 
Ist euer Dachboden auch so eine Fundgrube voller alter Schätze? Jedes mal, 
wenn ich hochgehe finde ich irgendetwas, das ich mühsam nach unten in die 
Wohnung schleife und dann wochenlang überglücklich bin.
Gesucht habe ich eigentlich nichts bestimmtes. Obwohl doch. Den Leuchtglobus, 
den wir mal hatten. Der war so schön alt und ich mochte ihn so. Aber so ist das mit 
den Zauberdachböden. Die verschlucken manchmal was. Und dann taucht das nie 
wieder auf. Eben wie die hohe See. Jedenfalls den Globus hab ich nicht gefunden. 
Aber dafür ganz viele schöne andere Dinge. Hier also meine erbeuteten Schätze:





Ah, die habe ich schon gesucht und vermisst. 
Ich nenne die immer Matruschka. Glaube die heißen gar nicht so. 
Moment.


Google ergab folgendes: 

"Matrjoschka (russisch Матрёшка, im Deutschen auch Matroschka oder irrtümlicherweise auch Babuschka-Puppe; englische Transkription Matryoshka) sind aus Holz gefertigte und bunt bemalte, ineinander schachtelbare, eiförmige russische Puppen mit Talisman-Charakter."

So jetzt wisst ihr's also. Danke Google, was würden wir nur ohne dich tun. 
Jedenfalls lag ich ja mit Matruschka gar nicht so falsch. Matruschka, 
Matroschka, Bambuschka ... alles das gleiche. Hauptsache -schka am Ende. 
Mit den Dingern hab ich früher so gern gespielt. Und bin richtig stolz, dass 
ich alle Teile auch wieder gefunden habe. Ich bin eben ein guter Pirat. 
Auch wenn sich die erste Figur nicht mehr ineinander stecken lässt.
Da ich immer noch vergeblich nach meinem Globus gesucht habe, bin 
ich wieder fündig geworden.






Das alte Barbieauto! Da bin ich gleich mal wieder ein bisschen 
Kind geworden und musste das erstmal 'ne Zeit lang durch die 
Gegend tuckern lassen. Hach, Kindheitserinnerungen. Wie schön.
Meine Omi musste übrigens als Fotograf hinhalten. Haha, das hättet ihr mal sehen müssen. Wie süß sie von der Technik begeistert war. Aber sie hat schnell gelernt. Top, Omi! Bald kannst du deine Karriere als Starfotograf beginnen. 

Ich hab nebenbei noch einen neuen Küchentisch gefunden. 
Da meine Crew heute etwas dürftig war, konnte ich mit meinem 
Holzbein, leider den Fund nicht allein runter tragen. 
Aber ich warte bis zum 4. Morgengrauen. Dann greife ich an ... Arr.


Schon vor längerem habe ich diese zwei Dinge gefunden: 



                                   

In die Holzschachtel hab ich mich sofort verliebt. Die ist so schön.
Mit dem Muster und allem. Meine kleine Schatztruhe. Da bewahre ich
bestimmt noch mehr kleine Schätze auf.

Und den Vogel. Ok, ich geb's zu den habe ich nicht auf dem
Dachboden erbeutet. Aber von Omi. Damit hab ich früher
auch immer total gerne gespielt. Weiß nicht wie alt die schon
sind. Aber jetzt finden sie Platz in meinem Wohnzimmer.

Achja, ich liebe das. Kleinkram, der schon richtig alt ist!
Seid gewarnt!
Das wird bestimmt nicht meine letzte Schatzsuche gewesen sein!

Arrr ...


Mittwoch, 24. Juni 2015

5 Dinge, die mich glücklich machen

Ich finde man sollte öfter mal drüber nachdenken was uns
glücklich macht. So häufig sind wir einfach von dem Alltag 
gestresst, dass wir vergessen was eigentlich so schön ist an dieser Welt.
Und deshalb 5 Dinge, die ich liebe und mich glücklich machen:

1. Sonne

Ganz einfach eigentlich. Deswegen liebe ich den Sommer so. 
Die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht, morgens wenn ich aufstehe 
und aus dem Fenster schaue. Das liebe ich und das macht mich glücklich. 
Ist man gleich besser gelaunt und motiviert. Merkt man direkt, wenn es wieder 
auf Winter zu geht. Kalt. Nass. Trüb. Keine Sonne = kein Spaß, schlechte Laune, 
lass den Tag einfach schnell rum gehen!
Im Moment ist der Sommer auch nicht so das Wahre. 
Hallo, Sonne? Wo bist du?! 

Wer muss auch gerade an: "Wo bist du mein Sonnenlicht?" denken? 
Group Tekkan oder sowas. Früher mal in Dauerschleife gehört, 
weil ich's so lustig fand. Heute ein ewig eingebrannter Ohrwurm. 
Schon wenn ich das Wort "Sonnenlicht höre" kommt das automatisch in den Kopf.


2. Mein Zuhause

Ich liebe mein Zuhause. Einfach der Ort an dem ich mich wohl fühle. 
Ich kann schon immer kaum das Wochenende abwarten, wenn ich wieder 
Heim komme. Die eigenen 4 Wände sind schon was feines. Entspannung.
Wellness. Kostenloser Urlaub. Mit 5 Sternen. Leider nicht all inclusive.



3. Familie

Brauch ich nichts zu sagen oder? Familie ist einfach goldwert.


4. Mein Bett

Bester Ort auf der ganzen Welt. Mein Bett und ich sind beste 
Freunde schon immer. Wir machen auch alles zusammen. Fernsehen, 
schlafen, lernen, essen, leben. Und damit mein ich wirklich: mein Bett isst mit. 
Manchmal findet man auch noch Cornflakes im Bett. Glaube mein Bett
will mir damit etwas für schlechte Zeiten bunkern. Falls mal der Proviant
ausgeht. Und jetzt sagt mir bitte nicht ich bin die einzigste. 
Ansonsten psssst. Ihr habt nie etwas darüber gelesen! 


5. Pakete

Die Zalandowerbung kennt wahrscheinlich jeder. Man 
könnte wirklich meinen, das wäre ich in dem Video. Vielleicht 
bin ich da noch ein bisschen extremer. Wenn ich schon weiß, 
dass der Postbote heute mit einem Paket kommt, lauer ich ihm 
schon bei jedem Geräusch auf. Sitz also auf der Couch, höre. 
Uh ein Auto. Schnell zum Fenster rennen. Fehlalarm. Enttäuscht 
setzte ich mich also wieder auf die Couch. Auto. Fenster. Keine Post.
Couch. Auto. Fenster. YES! Ich stürme also die Treppe runter und 
bevor der Postbote überhaupt klingeln kann, reiß ich schon die Tür auf. 
Und schreie innerlich. Also laut würde ich mich nicht trauen. Das mach 
ich erst, wenn der Postbote weg ist. Aber dann wird ein Freudentanz aufgeführt. 
Und dann wird das Paket regelrecht aufgerissen. Ordentlich öffnen, kenn ich 
nicht. Also um's kurz zu sagen. Pure Euphorie. Freude. Macht mich also glücklich.



Ich könnte noch viel mehr aufzählen. Mach ich vielleicht irgendwann 
noch mal. Später. Aber das sind schon 5 sehr schöne Dinge. Ich finde, 
man sollte das öfter mal ins Gedächtnis rufen. Schlechtes Wetter? 
Schlechte Laune? Dann macht die Dinge, die euch glücklich machen. 
In meinem Fall wäre das wohl: Mit den Liebsten im Bett liegen und 
online Pakete bestellen ...


Sonntag, 21. Juni 2015

Sternkind

Ich liebe die Geschichte vom Sterntaler.

Du kriegst was du gibst. 

So in etwa könnte die Moral des Märchens lauten.
Obwohl, sind Märchen die Textarten in denen
eine Moral vorkommt? Oder waren das die Fabeln?
Ich hab wohl in Deutsch nicht so richtig aufgepasst.
Ich war da auch nie gut drin.
10. Klasse zum Beispiel. Da hielt ich eine Satire
für eine Kurzgeschichte. Für mich war das ganz
logisch. Ging um so einen Jungen, der im Schwimmbad
war das weiß ich noch. Hab die Ironie wohl nicht
ganz verstanden. Naja. Hab ich nie gebraucht.
Werd ich niemals brauchen.

An sowas kann ich mich immer erinnern.
10. Klasse, mal ne Satire gehabt in dem es
um einen Jungen im Schwimmbad ging.
Ich kann sogar noch ein Gedicht, dass ich
mal in der 5. Klasse lernen musste.
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
von Theodor Fontane.

"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand.
Und kam die goldene Herbsteszeit,
dann leuchteten die Birnen weit und breit. ..."

Und so weiter, und so weiter.
Wahrscheinlich geht mir das jetzt auch den
ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf.

Renne zum Kühlschrank "Herr von Ribbeck
auf Ribbeck im Havelland", stell mich unter
die Dusche "Herr von Ribbeck auf Ribbeck
im Havelland", versuche zu lernen "Herr
von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland".

Sowas brennt sich ein. Vergisst man nie mehr
im Leben. Sowas nicht.

Das Gedächtnis wünschte ich mir manchmal
in Mathe.
Was hat der Dozent noch mal gesagt?
Wie macht man das?
Vergessen. Keine Chance. Das ist in den
ewigen Jagdgründen im Hirn verschwunden.

Aber die Geschichte vom Sternentaler Mädchen
ist wirklich schön. Sollte man mal darüber nachdenken.
Finde es ist schon was wahres dran.
Gibt man gutes, kriegt man gutes.
Probier ich also auch mal.
Vielleicht fallen dann ja auch Sterntaler vom Himmel ...